Unsere Partnerstadt Ivanychi liegt im äußersten Westen der Ukraine

Karte Ukraine

Ganz im Westen der Ukraine liegt der Verwaltungsbezirk Lwiw (Lemberg, hellgrün unterlegt). Direkt benachbart dazu ist der Verwaltungsbezirk Volyn (Volyn Oblast, hellblau unterlegt) mit der Bezirkshauptstadt Luzk.  Hier befindet sich Ivanychi. Von Lwiw nach Kiew sind es etwa 500km, von Lwiw nach Luhansk (der östlichste Zipfel der Ukraine) sind es etwa 1200km (Bild: GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Informationen zur Ukraine

Die Ukraine ist ein großer Staat in Osteuropa, der für orthodoxe Kirchen,  die  Schwarzmeerküste  und bewaldete Gebirge bekannt ist. Mit einer Fläche von 603.700 Quadratkilometern ist sie der größte Staat, dessen Grenzen vollständig in Europa liegen. Sie verfügt nach Russland über das zweitgrößte Staatsgebiet in Europa. Die Ukraine grenzt an Russland im Nordosten und Osten, Weißrussland im Norden, Polen, die Slowakei und Ungarn im Westen, Rumänien und die Republik Moldau im Südwesten sowie an das Schwarze Meer und das Asowsche Meer im Süden. Kiew ist Hauptstadt und größte Metropole des Landes, weitere Ballungszentren sind Charkiw, Dnipro, Donezk und Odessa.

 

In der Hauptstadt Kiew befindet sich die Sophienkathedrale mit einer goldenen Kuppel sowie Kosaiken und Fresken aus dem 11. Jahrhundert. Das Kiewer Höhlenkloster liegt auf einem Hügel über dem Dnepr und beherbergt Grabbeigaben aus der Zeit der Skythen sowie Katakomben mit Särgen mumifizierter Mönche.

Die Kiewer Rus war der mittelalterliche Vorläufer der Ukraine und weiterer Staaten. Das Gebiet der heutigen Ukraine wechselte zwischen Herrschaftsansprüchen, bildete jedoch eigenständige Identitäten aus. Seit der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 ist die Ukraine unabhängig. Im Februar 2014 brach infolge der Euromaidan-Proteste ein bewaffneter Konflikt in Teilen der Ostukraine aus, der bis heute andauert. Die Krim und Teile der Ostukraine befinden sich seit 2014 nicht mehr unter Kontrolle der Zentralregierung. Am 26. November 2018 verhängte das ukrainische Parlament einen auf 30 Tage befristeten Ausnahmezustand. Sie reagierte damit auf die massiven Übergriffe der russischen Küstenwache auf ukrainische Schiffe sowie der Gefahr einer großflächigen Invasion durch die Russische Föderation aufgrund massiver russischer Truppenkonzen-trationen entlang der ukrainischen Grenze.

 

Hauptstadt:

 

Währung:

 

Sprache:

 

Staatsform:

Regierungssystem:

Staatsoberhaupt:

Regierungschef:

 

Fläche:

 

Einwohnerzahl:

 

Bevölkerungsdichte:

 

 

07. November 1917:

29. April 191

01. November 1918:

10. März 1919:

24. August 1991:

Kiew

 

Hrywnja (1€ entspricht 30,53 Hrywnja)

 

Ukrainisch; regional auch Krimtatarisch, Rumänisch, Russisch und Ungarisch

 

Republik            

semipräsidentielles System      

Präsident Petro Poroschenko              

Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsmann

 

603.700 km² (darunter 26.080 AR Krim und 864 Stadt Sewastopol)

 

42.854.106, ohne AR Krim und Stadt Sewastopol (1. Mai 2015)

 

71 Einwohner pro km²

 

 

Ukrainische Volksrepublik

Ukrainischer Staat

Westukrainische Volksrepublik

Ukrainische SSR

Unabhängigkeit von der Sowjetunion

 

Unsere Partnerstadt Ivanychi

 

Ivanychi Erzhausen
Fläche 23,6 km² 7,4 km²
Einwohner 6679 (2016) 8076 (Dez. 2017)
Bezirk/Kreis Oblast Volyn Landkreis Darmstadt-Dieburg
Status 1 Siedlung städtischen Typs, 2 Dörfer Selbständige Gemeinde

Iwanychi  ist eine kleine ukrainische Siedlung städtischen Typs mit etwa 6700 Einwohnern (2016). Sie liegt in der Oblast Wolhynien, nahe der Grenze zu Polen. Die nächstgrößere Stadt (Nowowolynsk) liegt ca. 25 km westlich von Iwanytschi, verwaltungstechnisch gehören zur Siedlungsgemeinde auch die Dörfer Dolynka und Romaniwka.

 

Geschichte

Der Ort wurde 1545 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war als Iwanicze bis 1795 Teil der Adelsrepublik Polen-Litauen. Danach kam es zum neugegründeten Gouvernement Wolhynien als Teil des Russischen Reiches. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde der Ort ein Teil der Zweiten Polnischen Republik.

Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet durch die Sowjetunion und ab 1941 durch Deutschland besetzt, 1945 kam es endgültig zur Sowjetunion und wurde in die Ukrainische SSR eingegliedert.

 

Seit 1951 hat der Ort den Status einer Siedlung städtischen Typs, 1991 kam die Siedlung zur neu entstandenen Ukraine.

 

Der Ort gewann nach dem Bau einer Eisenbahnlinie zwischen Sokal und Wolodymyr-Wolynskyj im Jahre 1915 (siehe Bahnstrecke Jaroslaw–Kowel) an Bedeutung, so dass er nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1966 die Rajonshauptstadt des gleichnamigen Rajons Iwanytschi wurde.

Homepage von

Vergiss-mein-nicht e.V.

Wikipedia

Der Partnerschaftsvertrag wurde am 11. Mai 2017 unterschrieben:

Urkunde Ivanychi

 

Einige interessante Gebäude in Ivanychi

IvanychiPostkarteKlein